Samstagmorgen in der Apotheke, welche die Krankenkasse vorschreibt. Was tue ich nicht Alles, um Kosten zu sparen, ich gehe sogar in die Stadt. 

«Ich bezahle mit der Karte», sage ich zu der jungen Apothekerin. «Oh, heute dauert es aber wieder, irgendwie scheint die Verbindung etwas Probleme zu machen», meint sie. «Ah, endlich, die Verbindung ist da». Gut, dass ich mich beim Code nicht vertippe, wer weiss, wie lange ein zweiter Verbindungsaufbau gedauert hätte.

Es mag ja ein Zufall sein, keine 24 Stunden nach dem Abschalten des Atomkraftwerks scheint die Verbindung in der Apotheke etwas langsamer. Ja, es ist sicher ein Zufall. Auch wir sind vom Geschäft schon mal anfangs Nachmittag nach Hause geschickt worden, da der Strom den ganzen Morgen ausgefallen war … 

Auf dem Heimweg mache ich mir Gedanken: Binningen ist ja gut dran. Wir haben die Lichtinitiative umgesetzt, das heisst, wir sparen Strom, dafür ist es jetzt nachts ganz schön dunkel, ja gefährlich dunkel. Da verkraften wir problemlos ein Atomkraftwerk weniger. Und sollte der Strom dann wegen der Panikmache für die Elektroautos doch nicht reichen, gehen wir früher nach Hause, sitzen im Dunkeln, zahlen mit Bargeld  oder importieren doch einfach dreckigen Strom aus dem Ausland. Hauptsache, wir können behaupten, wie sauber wir doch in der Schweiz leben!

Wollen Sie wirklich ins gleiche Kerbholz schlagen wie gewisse Panikmacher?  Oder vertrauen Sie wohlüberlegten Anstrengungen nach umsetz- und bezahlbaren Alternativen?

Dann wählen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste 3 und Christoph Anliker wieder in den Gemeinderat. 

fankhauser barbara

Barbara Fankhauser

Einwohnerratskandidatin SVP (bisher)