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Jetzt will man bei der SP plötzlich mehr wissen über das geplante ViKZ in Binningen und auf den fahrenden Zug der Besorgten aufspringen. Ein lächerlicher Versuch! Man erinnere sich. Am Anfang der Diskussion war dieses Zentrum für Frau Benthaus und ihre Genossen kein Problem. Jetzt plötzlich möchte man mehr wissen, fragt sich, was hinter diesen verschlossenen Türen wohl passiere. Ja man will sogar das Gespräch suchen mit den Verantwortlichen. Die werden natürlich alles offenlegen und bereitwillig Auskunft geben. Na, dann viel Erfolg! Das nenn ich Naivität in Reinkultur. 

Meiner Meinung nach wäre es die Aufgabe des Gemeinderates, beim ViKZ vorstellig zu werden und Abklärungen zu treffen. Dies scheint jedoch nicht geplant zu sein. Ganz im Gegenteil. Die SVP-Fraktion hat an der letzten Einwohnerratssitzung vom 28. Januar -11- Fragen wegen dem ViKZ an die zuständige Gemeinderätin gestellt. Von denen wurden nur -4- beantwortet. Bei den restlichen -7- Fragen, unter anderem wegen dem geplanten Internat, fühlt sich der Gemeinderat nicht zuständig. Das ist ziemlich beunruhigend. 

Und jetzt noch ein Wort zu den bösen Leserbriefen, die von Frau Benthaus als spekulatives Geschwätz bezeichnet werden und deren Verfasser unisono als Rechtspopulisten tituliert werden (das ist schon recht nahe an der Gürtellinie). Komisch nur, von Linkspopulisten wird nie gesprochen. Was soll’s. Eine Partei wie die SP, die immer noch an der Überwindung des Kapitalismus festhält, sprich die Wirtschaft «demokratisieren» möchte und dem Generalstreik von 1918 nachtrauert, kann wirklich nicht ernst genommen werden. Dazu passt: Wären alle linken Initiativen der letzten Jahre angenommen worden, so wäre das ViKZ jetzt vermutlich unser kleinstes Problem. 

blaser juerg

Jürg Blaser, Einwohnerrat SVP

(Populärer Rechtskonservativer)