Für jene unter Ihnen, die noch nicht abgestimmt haben und noch ein paar Gründe für ein JA brauchen, werde ich im Folgenden noch zwei bis drei Vorzüge aufzeigen.

Dass durch eine Fusion die Prämien steigen sollen, ist für mich Angstmacherei und völlig unbegründet. Warum sollen Prämien steigen, wenn Synergien entstehen und nicht jedes Spital voll aufrüsten muss? Dies wäre bei einem Nichtzustandekommen der Fusion der Fall. Dann würde jedes Kantonsspital voll aufrüsten, was bestimmt eine Kostensteigerung nach sich ziehen würde. Angst einflössen ist sicher der schlechteste Ratgeber. Diese Art wird leider immer mehr von Gegnern von Initiativen gebraucht, um sich mehr Gehör zu verschaffen oder die Wähler umzustimmen. Die Privatspitäler, wie auch immer wieder erwähnt wird, werden nicht tangiert und auch nicht schlechter behandelt. Eine so grosse Universitätsklinik ist auf die Zusammenarbeit mit den Privatspitälern angewiesen und auch die Regierungen werden diese mit dementsprechenden Aufträgen bedienen. Es wird weiterhin eine Alternative zum öffentlichen Spital geben. Auch das Argument, dass die Flexibilität durch die Fusion behindert wird, kann ich nicht gelten lassen. Flexible Strukturen, mit denen man auf neue Entwicklungen reagieren kann, müssen auch im Grossspital vorhanden sein, denn die neuesten Methoden und Therapien kommen ja gerade von der universitären Forschung! 

Deshalb seien Sie mutig und stimmen der Fusion zu! Sie werden es nicht bereuen.

buergin beatrix

Beatrix Bürgin, Landrätin SVP und erneut Kandidatin