Was auf den ersten Blick vernünftig aussieht, wird bei näherer Betrachtung schlechter als schlechte Nahrungsmittel. Die Initianten der beiden Agrar-Initiativen «Fair Food» und «Für Ernährungssouveränität» wollen uns glauben machen, die Bevölkerung wäre damit einverstanden, wenn der Staat vorschreibt, was für uns gut oder schlecht ist und was wir zu welchem stattlich verordneten und überteuerten Preis auf unseren Teller kriegen. Nein, das darf nicht sein!

Beide Agrar-Initiativen lehne ich aus folgenden Gründen ab:

  1. Der Konsument soll selber entscheiden können, was er einkauft und isst. Dafür braucht es keinen Staat. 
  2. Die Schweiz verfügt bereits heute über soziale und ökologische landwirtschaftliche Produkte.
  3. Die Initiative «Für Ernährungssicherheit», welche am 24.09.2017 von 78,7 Prozent der Stimmenden angenommen wurde, erfüllt viele Anliegen der beiden Initiativen bereits.

Deshalb am 23.09.2018 2x NEIN zum Menü-Diktat. 

brunner urs                                                                                 

Urs Brunner, Einwohnerrat SVP